Chronik der Feuerwehr Zittau
Chronik
2016 Verabschiedung Lothar Reichbodt
Am 31. Mai wurde der langjährige Leiter der Feuerwehr Zittau, Lothar Reichbodt, in seinen wohlverdienten Ruhestadt verabschiedet.
Seit 1990 war er Leiter der Feuerwer.

2010 Hochwasser in Zittau
Um den 07. August kam es zum Hochwasser in Zittau und Umgebung.
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2007 Altes Zollhaus brennt total nieder
Am 24. August brennt das alte Zollhaus, in Zittau am Löbauer Platz, komplett nieder. Als um 18:18 Uhr der Alarm bei der Feuerwehr Zittau eingeht, brennt es unter der Dachhaut des Zollhauses. Die Dienstschicht rückt mit LF16/12 und TLF4000 aus. Sofort nach Anunft begibt sich der Angriffstrupp unter Atemschutz Richtung Brandherd. Außen ist außer starker Rauchentwicklung an den Traufen nichts zu sehen. Der Wachabteilunsleiter fordert trotzdem sofort die Abteilung Innenstadt nach. Durch Zufall führt diese an diesem Tag ihren Dienst auf der Wache durch, sodass sie sofort mit DLA-(K)23/12 und TLF2000 ausrücken können. Außerdem macht sich der Kommandant der Feuerwehr mit dem ELW auf den Weg. Parallel dazu geht am Zollhaus der Wachabteilungsleiter unter Atemschutz mit zur Lageerkundung zum Angriffstrupp vor und sieht dadurch von außen nicht, dass das Gebäude kurz vorm Durchzünden ist. Als der ELW am Einsatzort eintrifft, zieht der Kommandant der Feuerwehr Zittau sofort den verstärkten Angriffstrupp aus dem Gebäude zurück. Das Dach zündet auf kompletter Fläche durch. Umgehend wird Vollalarm für die 9 Abteilungen der Feuerwehr Zittau gegeben. Außerdem werden die Feuerwehren aus Hrádek nad Nisou und Mittelherwigsdorf angefordert.
Der Einsatz von mehreren Monitoren und Strahlrohren mit Schaum, zeigt nach einigen Stunden Wirkung. Durch die enorme Sommerhitze und die Wärmestrahlung müssen im Verlauf einige Fahrzeug umgesetzt werden. Der Einsatz dauert bis zum nächsten Morgen an. Das Gebäude wurde aufgegeben und brannte komplett nieder.



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2006 Neues Tanklöschfahrzeug
2006 wurde ein neues Tanklöschfahrzeug vom Typ TLF20/40 in Dienst gestellt. Rosenbauer baute das Fahrzeug.

2005 Europa Feier in Zittau
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2004 Holzmarkt brennt nieder
Am 04. November brennt der Holzhandel in Zittau komplett nieder. Um 11:22 Uhr geht der Alarm mit dem Stichwort "Feuer - Scheunenbrand, Martin-Wehnert-Platz" in der Zentrale der Feuerwache Zittau ein. Sofort rücken ELW, LF16/12, TLF16/24 und DLA-(K)23/12 zur Einsatzstelle aus. Bereits eine Minute später sind die Fahrzeug am Einsatzort angekommen und können sofort eine Lagemeldung abgeben: "Lagerhalle 20x40 Meter, brennt volle Ausdehnung - benötigen 2. Abmarsch und Hrádek nad Nisou!" Um 11:30 Uhr werden erneut weitere Kräfte und Mittel verlangt. Es werden die Feuerwehren aus Olbersdorf und Mittelherwigsdorf alarmiert. Insgesamt waren 85 Kameraden mit 19 Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Das Gebäude war trotzdem nicht zu halten.
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2003 Zittauer Kunststoffwerk brennt ab
Am 21. April brennt die ZIK auf der Christian-Keimann-Straße komplett nieder.
Um 16:40 erfolgte die Alarmierung für die Dienstschicht. Diese rückte, auf das Einsatzstichwort "brennt Lagerhalle - Christian-Keimann-Straße", mit LF16/12, TLF16/24 und dem SBA-Anhänger, aus. Bereits auf Anfahrt konnte der Wachabteilungsleiter eine Lagemeldung auf Sicht geben, worauf sofort der 2. Abmarsch, also die Abteilung Innenstadt und die Freischicht der hauptamtlichen Kräfte, alarmiert werden. Nach Ankunft und abschließender Lagererkundung, wird Vollalarm für die Feuerwehr Zittau gegeben. Außerdem werden umgehend die Feuerwehren aus Hrádek nad Nisou, Hirschfelde, Großschönau, Olbersdorf und Mittelherwigsdorf dazu alarmiert.
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2001 140 Jahre Feuerwehr Zittau
Zum 140 jährigen Bestehen der Feuerwehr Zittau wurde neben einen Tag der offenen Tür und mehreren Schauübungen, auch eine Drehleiterausstellung gezeigt.
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2000 Neues Löschfahrzeug
Ein neues Löschfahrzeug wurde für die hauptamtlichen Kräfte beschafft.
Es handelt sich um ein LF16/12, auf Mercedes Benz 1325 Atego, mit einem Aufbau von Ziegler. Das Fahrzeug ist bis heute im Dienst.

1996 Schauübung am Rathaus
Anlässlich des 135 jährigen Bestehens der Feuerwehr Zittau, wurde am 05. September 1996, eine Schauübung am Rathaus durchgeführt. Neben allen Abteilungen der Feuerwehr Zittau waren auch die Feuerwehen aus Hrádek nad Nisou und Liberec an der Übung beteiligt. Der Fernsehsender Punkt 1 filmte die Übung und den anschließenden Tag der offenen Tür.


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1996 Güterbahnhof brennt nieder
Am 08. November brennt der Güterbahnhof in Zittau komplett nieder. Nachdem es 16:12 Uhr Alarm gab, rückte der Löschzug, bestehend aus LF16, TLF16/24 und DLA-(K)23/12, zum Brandobjekt aus. Nach der ersten Lagemeldung, "brennt Lagerhalle - volle Ausdehnung", wurde Vollalarm für die Feuerwehr Zittau mit allen Abteilungen gegeben. Außerdem wurde die Feuerwehr Hrádek nad Nisou und die Feuerwehr Olbersdorf alarmiert. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden, doch das Gebäude konnte nicht gerettet werden.

1996 Bewährte Struktur der Feuerwehr Zittau
Die Struktur der Feuerwehr Zittau, mit ihren 4 Abteilungen, hat sich bisher sehr gut bewährt.
Allgemein verfügen fast alle Städte der BRD, die eine mit Zittau vergleichbare Größe aufweisen, über eigene hauptamtliche Kräfte. Das die Stadtverwaltung diesem Modell gefolgt ist, verdient Anerkennung und macht deutlich, dass das historisch gewachsene und stets vorbildliche Feuerlöschwesen von Zittau sein hohes Niveau behalten hat.



1994 Neue Löschtechnik und Ausrüstung
Durch die Übernahme bundesdeutscher Standarts und entsprechender Verordnungen des Sächsischen Landesbrandschutzgesetzes, wurde es notwendig, bestimmte Ausrüstungsgegenstände (z.B. Helme, Schutzanzüge) vollständig zu erneuern. Die Anforderungen an eine "Universal Feuerwehr", die im Dienste des Umwelt- und Gefahrenschutzes die vielfältigsten Hilfeleistungen zu erbringen hat, werden immer komplexer und verlangen ständige personelle Weiterbildungen, sowie technische Erweiterungen und Erneuerungen.
An neuer Fahrzeugtechnik erhielt die Feuerwehr bis 1994:

1x Tanklöschfahrzeug TLF16/24 auf Mercedes Benz 917 AF
1x Drehleiter DLA-(K) 23/12 PLC METZ
1x Einsatzleitwagen ELW 1 Nissan Patrol

1993 Gemeinsame Waldbrandübung
Gemeinsame Waldbrandübung zwischen der Feuerwehr Zittau und Hasiči Hrádek nad Nisou im Jahr 1993. Ein Kamerateam des MDR begleitete die Übung.




1992 130 Jahre Feuerwehr Zittau
Die Jubiläumsfeier vom 17. bis 19. Juli beinhaltete u.a. einen großen Festumzug, Demonstrationen von Rettungseinsätzen und Rettungsmöglichkeiten, sowie Sportveranstaltungen und Ausstellungen.
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1992 Auflösung der Betriebsfeuerwehren
Mit der massenhaften Schließung von Betrieben in Zittau wurden auch zahlreiche Betriebsfeuerwehren aufgelöst. Einige Kameraden traten der Freiwilligen Feuerwehr Zittau bei. Der größte Teil der Löschtechnik und Rettungsgeräte wurde aber verkauft, (z.B. nach Tschechien) oder vernichtet.
Es steht außer Frage, dass sich durch diese Entwicklung die Breite und Durchschlagskraft des Brand- und Katastropheneinsatzes in der Stadt wesentlich verringerte.

1991 Strukturveränderungen der Feuerwehr Zittau
Seit dem 11. Januar 1991 wurde die FFW Zittau in Abteilungen geteilt:

Abteilung 1 = ehrenamtliche Kräfte Innenstadt
Abteilung 2 = ehrenamtliche Kräfte Eichgraben
Abteilung 3 = ehrenamtliche Kräfte Pethau
Abteilung 4 = hauptamtliche Kräfte

Hinzu kommt noch die Gruppe "Vorbeugender Brandschutz", die Jugendfeuerwehr, sowie die Alters- und Ehrenabteilung. Die Mitgliederstärke betrug einschließlich der Frauengruppe am 31. Dezember 1991 - 140 Kameraden.

1991 Löschhilfevertrag mit der Nachbargemeinde Hrádek
Im Rahmen der "Euroregion Neise" wurde mit der Nachbargemeinde Hrádek/Grottau in der Tschechischen Republik ein Löschhilfevertrag abgeschlossen. Bis 1996 wurden bereits mehrere gemeinsame Löscheinsätze und Einsatzübungen durchgeführt.

1990 Auflösung der Berufsfeuerwehr Zittau/ Übernahme durch die Stadtverwaltung
Die Kameraden der Berufsfeuerwehr wurden in die Freiwillige Feuerwehr Zittau übernommen. Eine weitere ständige Besetzung der Feuerwache wurde nur dadurch erreicht, dass 26 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr als hauptamtliche Kräfte durch die Stadtverwaltung Zittau übernommen und bezahlt wurden. Mit diesem Schritt, der die Erhaltung und Beschaffung der gesamten Löschtechnik einschließt, kehrt das "Feuerlöschwesen Zittau" wieder in alleinige kommunale Verantwortung zurück. Zum Kommandeur der Zittauer Feuerwehr wurde Kamerad Lothar Reichbodt gewählt.

1989 "Rat der Feuerwehren der DDR"
Ausgelößt durch die politsche Wende wurde über Inhalte und Strukturen auch des Feuerwehrwesens der DDR heftig diskutiert. Es gründete sich im Dezember in Berlin ein ehrenamtlicher "Rat der Feuerwehren", welcher neue Grundsätze erarbeiten und die Gründung eines Feuerwehrverbandes vorbereiten sollte.

1987 Brand in der Eisengießerei "Grundt und CO." auf der Äußeren- Weber- Straße
Dieser Brand wurde unter schwierigen Bedingungen durch geführt. Der Zufahrtsweg war zum Teil von schaulustigen Bürgern eingeengt. Der Hof des Betriebes stand voll mit Arbeitsmitteln und behinderte die Auslegung der Schläuche, um zum Brandherd zu kommen. Die 100 Meter entfernte Tankstelle MINOL mußte ebenso abgesichert werden. Dummerweise wurde die kurz voher voll getankt.

1985 Vierzehn neue Notrufmelder in der Stadt Zittau

1985 Feuerwehr beim Stadtfestumzug
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1983 Großbrand im "VEB Fettchemie Hirschfelde"
Neben der Berufswehr und Freiwilligen Feuerwehr Zittau waren viele Nachbargemeinden an den Löscharbeiten beteiligt. Der Schaden betrug 1634000 Mark.

1983 Dachstuhlbrand im "Praktikus" durch Kinderhand
Im Spät Herbst 1983 kam es durch Fahrläßigkeit beim Umgang mit offenen Licht durch Kinderhand zu einen Brand auf dem Dachstuhl des "Praktikus" am Zitttauer Platz der Jugend (heute Marktplatz), wobei der Dachstuhl ausbrannte und die darunter befindlichen Wohnungen und der Laden "Praktikus", durch die Löscharbeiten in Mitleidenschaft gezogen wurden. Durch das Löschwasser entstand vor dem Gebäude eine Glatteisfläche ( es herrschten Temperaturen von -15° Crad Celsius), welche die Bekämpfung des Brandes noch erschwerten.

1981 Havarie am Gasnetz
Am 13.01.1981 war eine Havarie am Gasnetz auf dem Platz der Jugend (heutiger Marktplatz) in Zittau, wobei es zu einer unkontrollierten Gasausweichung kam. Dadurch trat eine hohe Kohlenmonoxydkonzentration in vielen Grundstücken auf. Trotz sofortiger Einleitung aller erforderlichen Maßnahmen machte sich eine Evakuierung der in diesen Grundstücken wohnenden Bürger erforderlich. Leider ist ein Bürger durch diese Havarie verstorben, eine weitere Bürgerin mußte zur stationären Behandlung ins Krankenhaus eingewiesen werden

1980 Medaille für "Treue Dienste in der FFw"
1980 wurden die Medaillen für Treue Dienste in der FFw neu festgelegt und zwar für 10, 20 und 30 Jahre, damit viel die Urkunde und Medaille (über 25 Jahre) weg.

1977 Blitzschlag in Olbersdorf
Am 20.08.1977 wurde die Gattersägehalle des Holz- und Imprägnierweres Olbersdorf, welche durch einen Blitzschlag in Brand geriet, ein Opfer der Flammen. Durch konsequenten Einsatz der FFw Zittau, konnte das Wohnhaus vom übergreifen des Feuers gerettet werden. Es entstand ein Schaden von 250000 Mark

1977 Brand im Altersheim Eckertsberg
Am 28.08.1977 entstand durch ein defektes Fernsehgerät im Altersheim Eckertsberg ein Brand. Die Heiminsassen des Altersheimes konnten evakuiert werden und der Brand unter Kontrolle gebracht werden.und gelöscht werden.

1977 Kulturhaus Mittelherwigsdorf durch Brandstiftung vernichtet
Am 04.09.1977 sollte die Schuleinführung im Saal des Kulturhauses Mittelherwigsdorf stattfinden. Es war alles schon eingedeckt und für die Festlichkeit vorbereitet. Brandstifter war der Pächter.

1977 Dachstuhlbrand im Federnwerk
Am 11.09.1977 wurde durch Entzündung der Ölwanne der darüberbefindliche Dachstuhl zerstört.

1976 Brand der Möbelfabrik Theilig
Bei einen Brand in der MöbelfabrikTheilig auf der Äußeren Weber- Straße, entstand ein Schaden von 320000 Mark. Die Einsatzkräfte der FFw Zittau und der Berufsfeuerwehr konnten ein Übergreifen auf die daneben befindliche Tankstelle MINOL verhindern.

1973 Kamerad Kunze, Horst wird zum Wehrleiter berufen

1973 Havarieeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr (8./ 9.April)
Nachdem eine Havarie an der Oybiner Leitung die Wasserversorgung Zittaus lahmzulegen drohte, legten die Kameraden 14 B- Schläuche als Überbrückung über die Mandau, um damit die Versorgung Zittaus mit Trinkwasser zu sichern.

1972 Plötzliches Ableben des Wehrleiters Kamerad Kraszelt, Armin
Durch das plötzliche Ableben des Kameraden Kraszelt war die FFw Zittau ohne Wehrleiter.

1971 Brand des "Spittelsgutes" in Zittau
Am 11.02.1971 brach durch Selbstentzündung ein Brand im Rinderstall aus.In zusammenarbeit mit den Werktätigen, Genossenschaftsbauern, den Schülern der Offiziershochschule der NVA und den Einsatzkräften der Feuerwehren konnten 72 Rinder und 2 Pferde verlustlos aus dem darunter befindlichen Stall gerettet werden. Personen kammen nicht zu Schaden.
Die eingesetzten Kameraden der FFw Zittau, der Betreibsfeuerwehr vom TKZ Werk V und dem VEB Robur FB 4 sowie der Berufsfeuerwehr, trugen durch vorbildlichen diziplinierten und taktischen Einsatz wesentlich dazu bei, das sich der Brand nicht weiter ausbreiten konnte. Es entstand ein Schaden von 30000 Mark

1970 Hochwassereinsatz an der Mandau

1969 Gemeinde Pethau wird zu Zittau eingemeindet
Gemeinde Pethau wird zu Zittau eingemeindet,
die FFw Pethau wird von der FFw Zittau als Kommandostelle III übernommen. Als Kommandostellenleiter wird Kamerad Müller bestätigt.

1969 Dachstuhlbrand in der NVA Kaserne
Am 29.07.1969 entstand in der Kleiderkammer der NVA Kaserne ein Dachstuhlbrand, bei dem ein Drittel des Dachgeschosses und sämtlicher eingelagerter Bekleidungsgegenstände vernichtet wurden. Schaden 500000 Mark.

1969 "Brand in der Michviehanlage Oberseifersdorf"
Am 05.08.1969 waren 26 Kameraden der FFw Zittau 12 Stunden beim Brand/ Brandwache, in dem Michviehkombinat Oberseifersdorf im Einsatz. Es entstand ein Schaden von 40000 Mark

1968 Medaille für "Verdienste im Brandschutz" wird herausgeben

1967 Leistungstufen für Freiwillige Feuerwehren
Die Hauptabteilung Feuerwehr führte für Freiwillige Wehren Leistungsparameter ein, nach denen ihnen 3 Leistungstufen zuerkannt werden konnten.

1966 "Junge Brandschutzhelfer"
Große Aufmerksamkeit wurde vor allem dem "Vorbeugenden Brandschutz" gewidmet. Jeder Brand schädigte das Volkseigentum und hatte zum Teil große wirtschaftliche Verluste zur Folge. In den Arbeitsgemeinschaften "Junge Brandschutzhelfer" wurden Kinder und Jugendliche in Theorie und Praxis geschult und als Nachwuchs für die Freiwilligen Feuerwehren gewonnen.

1965 Die Kommandostelle Eichgraben
Die Kommandostelle Eichgraben,
welche zur FFw Olbersdorf gehörte, wurde durch Eingemeindung zu Zittau von der FFw Zittau als Kommandostelle II übernommen. Die Leitung der Kommandostelle II wurde dem Kamerad Schubert übertragen.

1955 Statistik und Brandchronik
Da bei jeden Brand im Kreis Zittau neben den Freiwilligen Feuerwehren grundsätzlich die Berufsfeuerwehr Zittau mit zur Brandbekämpfung ausrückte, oblag dem Volkspolizei Kreisamt Zittau/ Abteilung Feuerwehr auch sämtliche Statistik über Brände und Stand der Ausrüstung. Da dieses grundsätzlich internes Material war, das nicht allgemein veröffentlich wurde, können darüber bis zum jetzigen Zeitpunkt nur wenige Angaben erfolgen. Die Erneuerung sämtlicher Löschtechnik erfolgte nicht mehr durch kommunale Entscheidungen sonders wurde durch die bezirklichen und kreislichen Haushalte geplant. Die weitere Chronik kann daher unter dem Gesichtspunkt der "Geschichte Feuerlöschwesen in Zittau" eine Trennung der Tätigkeit der Berufsfeuerwehr Zittau und der Freiwilligen Feuerwehr Zittau mit ihren Kommandostellen Eichgraben und Pethau nicht vornehmen, obwohl beide relativ selbständig bestehen.

1954 Kamerad Fischer wird als Wehrleiter der FFw Zittau abberufen.

1954 Kamerad Kraszelt, Armin wird zum Wehrleiter der FFw Zittau berufen.

1954 Beginn einer einheitlichen Ausrüstung
Alle Feuerwehren der DDR sollten eine einheitliche Ausrüstung mit neuentwickelten und standardisierten Lösch- und Sonderfahrzeugen sowie Geräten aus der volkseigenen Industrie erhalten. Sie wurde 1960 in einer ersten Etappe abgeschlossen. Das VEB Feuerlöschgerätewerk Görlitz und die VEB ROBUR- Werke Zittau spielten bei der Entwicklung neuer Feuerlöschtechnik in der DDR bis 1990 eine wichtige Rolle.

1950 Hauptabteilung Feuerwehr im MdI
Nach Gründung der DDR wurde im Ministerium der Inneren am 01.01.1950 die Hauptabteilung Feuerwehr als zentrales Führungsorgan gebildet. Sie gab kurz darauf Dienstvorschriften für die Organisation und den vorbeugenden Brandschutz heraus. Neben den Freiwilligen Wehren bestand demzufolge die "Berufsfeuerwehr Zittau", welche dem Volkspolizei- Kreisamt Zittau unterstellt war.

1949 "Verordnung über das Brandschutzwesen der Länder der sowjetischen Besatzungszone" (28. August)

1947 Organisation des Landesfeuerwehrwesens
Das Landesbrandschutzamt Sachsen ordnete die Gründung von Kreis.- und Stadtbrandschutzämter an. Außerdem begann man wieder, betriebliche Wehren ins Leben zu rufen. Altes Militärgut (Uniformen, Stahlhelme, Schutzmasken) wurden zu Ausrüstunggegenständen der Feuerwehr umgearbeitet.

1946 Neues Feuerwehr Automobil
Am 01. Oktober übergab der Oberbürgermeister den Kameraden der Zittauer Freiwilligen Feuerwehr ein Löschfahrzeug, welches in freiwilliger unentgeldlicher Arbeit von ihnen selbst aus vielen Ersatz-. und Einzelteilen mühevoll gefertigt worden war.
Die "Lausitzer Rundschau" 1.- Jahrgang Nummer 105 vom Mittwoch, den 02.- Oktober 1946 schreibt:

1945 Zerstörung der Feuerwache
Obwohl Zittau von Luftangriffen weitesgehend verschont geblieben ist, wurde durch Bomben und Granaten 46 Häuser zerstört. Darunter war auch die Feuerwache, deren Gebäude zu zwei Dritteln einem Schutthaufen glich. Da sich alle Fahrzeuge im Löscheinsatz befanden, konnte der mobile Bestand gerettet werden. Nach Kriegsende halfen viele Kameraden in aufopferungsvoller Art bei der Beseitigung der Trümmer und dem Wiederaufbau der Wache.
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1945 Beschlagnahme aller Fahrzeuge
Die sowjetische Militäradministration beschlagnahmte alle verfügbaren Autos, so auch sämtliche Fahrzeuge der Feuerwehr, zur Weiterfahrt für ihre Truppen.

"Beherzte Kameraden der FFw verließen auf Räumungsbefehl, in der Nacht vom 06. zum 07. Mai die brennende Stadt und fuhren mit sämtliche vorhandene Einsatzbereiten Fahrzeuge der FFw in Richtung CSR.
Doch sehr bald spürten Sie den falschen Inhalt dieses Befehls und fuhren mit den Löschfahrzeugen wieder zurück bis nach Jonsdorf, wo sie die Fahrzeuge im Wald versteckten. Sie gingen danach zu Fuß nach Zittau, um Erkundigungen einzuholen, danach wurden alle Fahrzeuge nach Zittau zurück geholt. Die Sowjetarmee beschlagnahmte alle verfügbaren Autos, so auch die Löschfahrzeuge, welche dann zur Weiterfahrt von sowjetischen Truppen benutzt wurden, somit war die Stadt ohne jeglichen Feuerschutzt. Am 09. Mai erschienen in der Wohnung des Kameraden Reinhold, welcher stellvertretender Wehrleiter der Betriebswehr Mechanische Weberei war, zwei sowjetische Offiziere. Sie gaben ihm den Befehl um 20.00 Uhr die Feuerwehr den Kommandanten vorzuführen. Die Kommandantur stellten dazu zwei Pferdegespanne zur Verfügung, weil keine anderen Zugmittel vorhanden waren".

1945 Neuordnung der Zittauer Feuerwehr
1945 besaß die Zittauer Wehr:
- eine vierrädige fahrbare Motorspritze
- einen zweirädigen Schlauchwagen
- eine vierrädige Balanceleiter
Die aus dem Bestand der "Betriebsfeuerwehr Mechanische Weberei AG" stammten. Als "Mannschaftswagen" für den Löschtrupp (Stärke 1:8) diente ein alter Pferdewagen. Fehlende Handfeuerlöscher wurden durch Wasserbehälter mit Schöpfgeräten und Kisten mit Sand und Schaufeln ersetzt. Neue Alarmpläne wurden erarbeitet, da viele Kameraden gefallen waren oder sich noch in Kriegsgefangenschaft befanden .

1942 Bildung der Frauenlöschgruppen
Um den chronischen Mangel männlicher Kameraden auszugleichen, begann auch in Zittau auf einen Reichsbefehl hin die Bildung und Ausbildung von Feuerlöschgruppen. Sie durften sich nur "Feuerwehrhelfer" nennen. Die Frauenlöschgruppen bestanden bis 1945, zuletzt gehörten ihnen 60 Frauen an. Mit ihnen und einer "Feuerwehrschar" (Jugendliche) bestand in der Stadt bis zum Kriegsende 1945 eine Freiwillige Feuerwehr mit einer Stärke von 150 Mitgliedern.
Nur 5 von ihnen waren hauptamtliche Kräfte.

1939 Kriegsjahre gefährden Einsatzbereitschaft
In den Vorkriegs-. und Kriegsjahren wurden mehr und mehr Kameraden zur Wehrmacht eingezogen und damit die Einsatzbereitzschaft zunehmend gefährdet. Die Wehrleitung unter Hauptmann Fischer verstärkte ihre Anstrengungen immer mehr Handwerker, Kaufleute und Unternehmer für die Feuerwehr zu gewinnen und auszubilden.

1938 Feuerlöschpolizei untersteht derm Polizeidienst
Damit wurden sämtliche Feuerwehrangehörige in Deutschland gleich anderen "Uniformträgern", vollständig der staatlichen Kontrolle und Befehlsgewalrt ausgesetzt.
Der "LUFTSCHUTZ.- Dienst" blieb, auch während des Krieges, immer selbst organisiert.

1935 Großfeuer vernichtete die Seifhennersdorfer Kirche (23. März)
Trotz massiven Einsatzes vieler Wehren, aus Zittau kamen 3 Motorkraftfahrzeuge zu Hilfe, war eine Vernichtung der Kirche nicht zu verhindern. Das angrenzende Rathaus wurde gerettet.

1935 Erweiterung der Fahrzeughalle
Die Halle konnte durch Hinzukauf eines Nachbargrundstückes um etwa ein Drittel vergrößert werden. Per 14.11.1935 verfügte die FFw Zittau über:
3 Automobilspritzen
2 Automobil.- Drehleitern
1 Pionierwagen (Eigenbau der Kameraden)
1 Kommandowagen
2 Mannschaftswagen
1 Lastkraftwagen sowie zahlreiche Hilfskräfte

1935 Brand der Dachpappenfabrik Werner in Zittau (nähe Viadukt)

1933 01. März - Zittau´s Ehrenbürger und Branddirektor Franz Könitzer ist gestorben
Wenige Wochen vor seinem 75. Geburtstag starb Franz Könitzer am 01. März in Zittau.
Sein Name ist auf Grund seiner großen Verdienste als langjähriger Stadtrat und Ehrenbürger
der Stadt Zittau für immer in die Geschichte der Stadt eingegangen.
Er bekleidete zahlreiche Ehrenämter und hat sich vor allen Dingen durch sein engagiertes
Wirken zum Wohl der Feuerwehr Zittau hohe Achtung erworben.
Ihm ist es zu danken, daß die Feuerwehr Zittau solch einen guten Ruf erlangte,
der weit über die Stadtgrenzen hinaus wirkt.
Die Entwicklung der Zittauer Wehr wird stets mit dem Namen Franz Könitzer verbunden bleiben.
Ihm gebührt für immer eine hohe Wertschätzung aller Kameraden, die je in Zittau
Feuerwehrdienst versahen und in Zukunft versehen werden.
Am 04. März - Um 12.30 Uhr erfolgte die Beerdigung von Branddirektor Könitzer auf dem
Frauenfriedhof Zittau. Mit Ehrengeleit nahmen alle Kameraden der Feuerwehr Zittau, sowie
die Stadträte und weitere Persönlichkeiten Abschied.

1933 25 jähriges Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr
Es erfolgte mit einjähriger Verspätung, da durch ernsthafte Differenzen zwischen Leitung und Mannschaften der FFW sogar eine Auflösung drohte.

1933 Status der Freiwilligen Feuerwehr verändert
Ein Erlaß des Reichsministerium des Inneren vom 15. Dezember verpflichtete die Freiwilligen Feuerwehren zu Hilfstruppen der sogenannten "Feuerlöschpolizei". Damit wurden sie aus kommunaler Verantwortung herausgelößt und unter staatlicher Machtausübung gestellt.

1932 Großbrand des Stadttheaters auf der Neustadt
Als am 4. März, um 2.15 Uhr alle Fabriksirenen in der Stadt heulten, ahnten die Zittauer, daß etwas ausergewöhnliches, Furchtbares geschehen sein mußte. Die aus ihrem Schlaf gerissenen Menschen sahen mit Schrecken das alte 1802 gegründete Theatzer, lichterloh brannte. Mit allen verfügbaren Mitteln und Unterstützung vieler Feuerwehrleute aus benachbarten Gemeinden konnte der Brand bis in die Vormittagsstunden unter Kontrolle gebracht werden.
"Das 130 Jahre alte Stadttheater in Zittau wurde fast vollständig ein Raub der Flammen. Das Feuer war vermutlich auf der Bühne oder einem Nebenraum ausgebrochen. Der Dachstuhl über der Bühne brach in sich zusammen. Der vorschriftsmäßig geschlossene Eiserne Schutzvorhang konnte das Übergreifen des Feuers auf den Zuschauerraum zwar direkt verhindern, aber da die Brandmauern darüber nicht feuerbeständig waren, konnte sich das Feuer dort über die Decke des Zuschauerraumes ausbreiten und kurz darauf standen die oberen Ränge ebenfalls in Flammen. Die ungeheure Hitze schmolz den Eisernen Vorhang, der dann als Glutball auf die Bühne stürzte. Stehengeblieben ist nur die Umrahmung der Bühnenöffnung, ein massiver großer Bogen als Teil der Brandmauer, der aus dem Trümmerfeld ragt." Obwohl eine vollständige Zerstörung des Theaters nicht verhindert werden konnte, wurden alle angrenzenden Gebäude gerettet. In vielen Wort- und Bilddokumenten wurde dieses Ereignis festgehalten und in einer Stadtverordnetensitzung intensiv ausgewertet.
Bei der Brandbekämpfung und der anschließenden 36 stündigen Feuerwache waren folgende Wehren im Einsatz:

Feuerwehr Zittau
Feuerwehr Hörnitz
Feuerwehr Hirschfelde
Feuerwehr Olbersdorf
Feuerwehr Grottau
Berufsfeuerwehr Görlitz
Betriebsfeuerwehr Fa-. Wagner & Moras
Betriebsfeuerwehr Mach. Weberei AG
Betriebsfeuerwehr AG Sächsische Werke
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1931 Fabrikbesitzer Werner Fischer wird neuer Branddirektor von Zittau

1928 Ehrenbürgschaft für Branddirektor Franz Könitzer
Am 27. April, seinen 70. Geburtstag, ehrten Stadtrat und Oberbürgermeister, Franz Könitzer mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Zittau. Besonders seinen weitsichtigen und unermüdlichen Wirken war es zu verdanken, daß die Freiwillige Feuerwehr Zittau als mustergültig für jede deutsche Mittelstadt und als eine der modernste ausgerüsteten Feuerwehren in ganz Sachsen galt. Er erreichte nicht nur den Neubau der Feuerwache und die ständige Erweiterung und Modernisierung des Löschgerätebestandes, er war auch eine der treibenden Kräfte bei der Erneuerung des Wasserleitungsnetzes. Nach 41 Jahren legte er 1931 sein Amt als Branddirektor von Zittau nieder. Seine Heimatstadt benannte die ehemalige Büttnergasse ihm zu Ehren in "Franz Könitzer Straße" um.

1925 Vollständige Automobilisierung der Wehr
Sie wurde erreicht durch einen weiteren Benz- Motorspritzenwagen (24000 Mark) und einen HORCH- Kommandowagen.

1924 Feuerwehr mit moderner Motor- Drehleiter
Die auf einen Benz- Fahrgestell montierte Leiter erreichte 27m Länge und kostete 36000 Mark. Damit konnte die unzulängliche Pferdewagenleiter außer Dienst gestellt werden.

1922 Einsatztechnik der Feuerwehr Zittau auf dem Markt

1920 Neue Aufgabe: Krankentransport
Dem Feuerlöschwesen wurde per Reichsverordnung ab sofort auch der Krankentransport übertragen. Zwei Krankenwagen wurden in der Feuerwache untergebracht.

1919 Brand in den "PHÄNOMEN- WERKEN" Gustav Hiller AG
7000 m2 Produktionsfläche im Hauptgebäude an der Eisenbahnstraße wurden zerstört.

1917 Kaufhausbrand in der Frauenstraße (" Handelshof ") zu DDR Zeiten "Bauernladen"
An diesen 22 Februar froren unter der enormen Kälte ( -20° C ) die Wasserschläuche ein. Da außerdem viele Männer wegen des Krieges eingezogen waren, standen nur wenige ausgebildete Hilfskräfte zur Brandbekämpfung zur Verfüguung.

1915 Feuerwehr Zittau 1915

1913 Anschaffung des ersten Kraftwagenlöschzuges
Er bestand aus einem Benz- Motorspritzwagen, dessen Pumpe 2000 l Wasser pro Minute förderte, und einem Benz- Mannschaftswagen. Beides kostete 36000 Mark. Dafür konnten veraltete Handdruckspritzen außer Dienst gestellt werden.

1913 "Oybiner Wasserleitung" in Betrieb genommen
Damit standen 1913 zur Verfügung:
1.- Senator Justsche Leitung ( "Golbachquelle" ) = 2000 m3 /24h
2.- Weißbachtal- Leitung = 2700 m3 /24h
3.- Oybiner Leitung = 2250 m3 /24h
4.- Alte Oberseifersdorfer Leitung = 125 m3/ 24h

1907 Letzte Bereitschaftswache der FFW Zittau im alten Marstall – Depot
Abschiedsspruch

„So leb den wohl, du schwarzes Nest, schön bis du noch nie gewest, für Aschewagen und dergleichen wirst der Zittaustadt noch reichen. Wir ziehen in ein neues Heim und wollen dort recht fröhlich sein!“

1907 Übergabe der neuerbauten Feuerwache ( 14.April )
Nach einjähriger Bauzeit übergab Oberbürgermeister Oertel das Gebäude der neuen Feuerwache auf der unteren Neustadt mit seinen Einrichtungen an Branddirektor Könitzer und seine Mannschaften. Damit verfügte Zittau über eine der modernsten Feuerlöscheinrichtungen in ganz Deutschland. Alles war nach damaligen neusten Standart gefertigt.

Kellergeschoß: Heizungsanlage, Kohlenraum, Akku, Wirtschaftsraum

Erdgeschoß: Gerätehalle mit 3 Einfahrtstoren

1. Stockwerk: Zentrale der Feuermelde- und Alarmanlage mit Telegraphenraum,
Wach-, Schlaf- und Baderaum, 4 Rutschstangen ins Erdgeschoß

2. Stockwerk: Wohnung für Telegraphenmechaniker und Zugleiter

Dachgeschoß: Kammern für Aussrüstung und Bekleidung
Die mit allen technischen Neuerungen ausgestatteten Feuermelde- und Alarmanlage baute die Fa. Siemenz & Halske, Berlin. Sie bestand aus einem Einschlagweckersystem mit selbsttätiger Alarmierung von 50 außerhalb der Wache wohnenden Feuerwehrleuten. Mit der Zentrale waren 30 Straßenfeuermelder und 32 Privatmelder verbunden. Die in jeder Hinsicht weitsichtige technische Ausstattung erhöhte die Einsatzbereitschaft der Zittauer Feuerwehr enorm und war lange Zeit Vorbild für viele Städte in Deutschland.
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1907 Vernichtung der "Sonnensäle" durch Totalbrand

1906 Brand der Töpferbaude ( 28. November )
Infolge fehlenden Löschwassers war eine Brandbekämpfung unmöglich. Es war der 4. Bergbaudenbrand im Gebirge nach:
- 1877 Hochwald
- 1896 Rabenstein
- 1902 Nonnenfelsen

1904 Erster Automobilbrand ( 9.August )
Im Lückendorfer Forst war ein Auto des Fahradhändlers Seifert ( Adler - Vertretung ) wahrscheinlich durch Brandstiftung völlig zerstört worden.

1904 Brand der Töpferbaude ( 28. November )
Infolge fehlenden Löschwassers war eine Brandbekämpfung unmöglich. Es war der 4. Bergbaudenbrand im Gebirge nach:
- 1877 Hochwald
- 1896 Rabenstein
- 1902 Nonnenfelsen

1903 Einrichtung eines Fahrrad- Löschzuges
Das vierrädrige Gestell verfügte über eine Steigleiter, 150 m Schlauch, eine Kübelspritze, Strahlrohre und Rauchmasken.

1896 16. Verbandstag der Freiwilligen Feuerwehren der Amtshauptmannschaft Zittau
Inzwischen bestanden in 27 Gemeinden 36 Freiwillige Wehren mit 2402 Mitgliedern.
In den neu entstandenen Industriebetrieben bildeten sich erste Fabrikwehren, in der Stadt Zittau gab es zum damaligen Zeitpunkt 4 mit insgesamt 304 Kameraden.
Der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungausgangs des 19. Jahrhunderts erfolgte die Notwendigkeit, sich noch verstärkter der Rettung von Menschenleben und auch Sachwerten zuzuwenden. So wurde in Zittau parallel zur Feuerwehr ein "Rettungs- Corps" gebildet, sowie vom Stadtrat einzelne Bürger speziell zur Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit verpflichtet.

1895 Anschaffung der ersten Benzin- Motorspritze
Motorspritze Fabrikat „Flader“ Jöhstadt, geliefert an die Feuerwehr Zittau. Dieses Gerät war dann noch bis 1966 ! bei der Stadtwirtschaft Zittau im Originalzustand als Baugruben – Entwässerungspumpe im Einsatz!
Leider wurde dieses Gerät 1966 verschrottet!

1890 Franz Könitzer zum Branddirektor von Zittau berufen.
Der Unternehmer E.F. Könitzer
Franz Könitzer war der Sohn einer angesehenen Tuchmacherfamilie aus Thüringen und wurde am
26. April 1858 in Zittau geboren. Mit 25 Jahren trat er in die Firma seines Vaters ein, welche
bereits im Jahre 1847 gegründet wurde.
33 Jahre lang widmete Franz Könitzer seine ganze Kraft der Fabrik. So besaß die Firma im Jahre 1850
150 Kraftstühle und 100 Handwebstühle, welche von 300 Fabrikwerbern bedient wurden. Insgesamt hatte
die Firma 356 Mitarbeiter und beschäftigt damit mehr als dreifach soviele Arbeiter wie die
Phänomenwerke von Gustav Hiller. E.F. Könitzer erlangte mit seiner Firma auch außerhalb der Region Beachtung.
Im Februar 1890 wurde Könitzer Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Zittau.
Die Freiwillige Feuerwehr wurde unter seiner Leitung modern Aufgerüstet und gilt seither als ein mustergültiges Beispiel
für alle mittleren Städte im 19 Jahrhundert. So zum Beispiel der Bau von Feuerwehrdepot´s an der Theatergasse
oder die Installation von vorbildlichen Alarm- und Meldeanlagen. Deshalb wird Könitzer auch als Gründer,
Führer und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr bezeichnet und steht durch seinen
Einsatz bei der Feuerwehr sehr im öffentlichen Leben.
Innerhalb kürzeste Zeit wurde die Firma zur ersten größeren mechanischen Webereien in Zittau und Umgebung.
Zum Anlass seines 70igsten Geburtstag wurde Franz Könitzer schließlich, als eines der ältesten Mitglieder
der städtischen Körperschaft, für große Verdienste an der Stadt Zittau zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.

1890 XII. Sächsischer Feuerwehrtag in Zittau

1877 Neue Wasserleitung aus dem Weißbachtal

1877 Neue Feuerlöschordnung vom 25. Januar
Die wichtigsten Einzelheiten sind unter anderem:
1. Die Berufung eines Branddirektors durch den Stadtrat, dem
2. die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr und
3. der sogenannten Pflichtfeuerwehr untersteht.
Diese Anordnung des Stadtrates verpflichtete mit Ausnahmen jeden männlichen Bürgers zwischen dem 25. und 40. Lebensjahr zum Feuerlöschdienst.
Als Ersatz für eine aktive Beteiligung werden später von diesen Steuern ("Feuerwehrabgabe") gefordert.
4. Festlegung neuer Feuersignale
a) für den Wächter des Johannisturmes
4maliges Anschlagen auf Befehl des Branddirektors,
3maliges Anschlagen bei Feuerausbruch,
2maliges Anschlagen bei Feuerausbruch ind den Vorstädten,
1maliges Anschlagen bei außergewöhnlichen Brandfällen außerhalb der Stadt,
b) für Nachtwächter
3maliges Hornsignal zum Wecken der Menschen in unmittelbaren Umgebung
2maliges Hornsignal zum Wecken der übrigen Bevölkerung.

1866 Errichtung der ersten Feuerwache
Das Gebäude der ehemaligen Hauptwache auf der Neustadt diente als erste Unterkunft.

1864 Neue Wasserleitung ("Goldbachquelle") aus dem Gebierge / Errichtung eines Hochbehälters

1862 Mitte des 19. Jahrhundert besaß Zittau 14 fahrbare und 8 tragbare Spritzen zur Brandbekämpfung.
Zur Bedienung dieser ernannte der Rat sogenannte "Spritzenmeister" und gab ihnen spezielle Instruktionen. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahrhunderte, wo verheerende Brandkatastrophen die Stadt mehrmals fast vollständig vernichteten, wurde die Notwendigkeit immer deutlicher, den Feuerschutz grundlegend zu verbessern und den Schutz der Bürger zu erhöhen.
So wurde auf der Generalversammlung des Zittauer Turnverein am 19. Juli 1862 erstmalig beschlossen, eine sogenannte " Turner - Feuerwehr " zu gründen. Im März 1863 wurden 44 Kameraden mit Handschlag, durch den damaligen Bürgermeister Ludwig Haberkorn zum Dienst verpflichtet. Zum ersten Kommandanten wurde "Heinrich Buddeberg" berufen. Am 29. März 1863 fand eine erste Großübung statt.


Offiziell gilt damit der

"18. Juli 1862 als Gründungstag der Freiwilligen Feuerwehr Zittau"


Zielgerichtet hat der Zittauer Stadtrat in den folgenden Jahren die Stärkung seiner Feuerwehr nicht nur personell betrieben, er hat vor allem auf die Verbesserung der technischen Ausrüstung gedrängt.
So wurde bis 1868 folgendes angeschaft:
- eine neue Kastenspritze
- ein Rettungstuch
- eine zweite Spritze
- eine Schiebeleiter
- ein Rettungsschlauch
Bis 1867 wurde die Mannschaftstärke auf 70 Personen erhöht. Bereits 1865 wurde auf der Schießwiese (heute Zittau Ost) ein Kletterhaus (Steigerturm) errichtet.
Auch die Zittauer Kommunalgarde bekam neue Aufgaben. Zukünftig mußte sie den Zulauf Neugierer bei Bränden unterbinden.
Mit den Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr in unserer Stadt, seit 1862, wurden zu Bränden und Löscheinsätzen, zu technischen Erweiterungen und zu Festlichkeiten genaueste Aufzeichnungen geführt. So verdichten sich gesetzmäßig die Faktensammlungen immer mehr, je näher sie der Gegenwart liegen.

1835 Anbringung erster Blitzableiter an öffentlichen Gebäuden

1827 Neue umfangreiche "Feuerordnung" von Zittau
Sie regelt u.a. die Errichtung der ersten Spritzenhäuser in der Innenstadt und in den Vorstädten sowie die Strafmaße bei Nichteinhaltung der Ordnung. Zur Brandbekämpfung standen zu diesen Zeitpunkt außerdem zur Verfügung:
40 Sturmfässer
108 Schöpfgefäße
35 Wasserzuber
342 Eimer zum Befüllen der Spritzen
51 Leitern
6 Wasserwannen
alte Hauptwache auf der Neustadt

1823 Verpflichtung der Einwohner zur "Brandkasse"
Vorher erfolgten nur vereinzelte freiwillige Zahlungen.

1809 Weitere Verbesserung des Feuerschutzes
Es wurden leistungsstärkere Spritzen gekauft und in allen Gegenden der Stadt und der Vorstadt verteilt.

1789 Ergänzung der Feuerordnung
Da der Stadtrat "mit Mißvergnügen hat ersehen müssen, daß von seiten löblicher Bürgerschaft ... die Vorschriften der hiesigen Feuerordnung ... nicht durchgehends befolgt worden", erließ er eine Reihe von speziellen Anweisungen, so für die "Feuer- Mauerkehre", die "Zimmerleute", für die "Feuerherren aus löblicher Bürgschaft" sowie eine neue "COMMUN- Verordnung".

1776 Ersatz der Ledereimer zur Feuerbekämpfung
Da sie sehr teuer waren und oft als Ersatz zur Schuhsohlenherstellung dienten wurden sie durch Strohgeflecht bzw. Segeltucheimer ersetzt.

1771 Festlegung der Gerätschaften zur Feuerbekämpfung
In jeden Haus sollten vorhanden sein:
Feuereimer, Leitern, Haken, Spritze, Axt- bei Bierbürgern die doppelte Anzahl.

1757 Beschießung der Stadt am 23. Juli
Die Stadt Zittau wurde im Verlauf des siebenjährigen Krieges nur deshalb von den Östereichern beschossen, um die in Zittau ansässigen preußischen Besatzung zu vertreiben und deren Mehlvorräte zu vernichten. Mit 32 Kananonen und 10 Haubitzen wurde das einstmal blühende Anwesen mit glühenden Kugeln und brennenden Pechkränzen stundenlang geradezu übersät. An ein geordnetes Löschen war angesichts der unzähligen Brandherde überhaupt nicht zu denken. Die Beschießung traf die Zittauer völlig unvorbereitet und welche Feuerlöschordnung hätte wohl solch ein Bombardement jemals vorhersehen können. Selbst das letzte Mittel- die heilsuchende Flucht, unter zurücklassung sämtlicher Habe, war den Einwohnern verwehrt geblieben, da die Preußen sämtliche Stadttore verschlossen hielten. Wer einen Nachbarn helfen wollte, dem verbrannte das eigene Haus. Als Beispiel sei hier immer wieder der Bibliothekar Christian August Meyer zu nennen. Während er gemeinsam mit dem Küster der Klosterkirche die Schätze der Zittauer Ratsbibliothek im Hefterbau vor dem Feuer rettete wurde sein eigenes Haus in der Fleischergasse mitsamt seiner ganzen Habe ein Raub der Flammen. Von 641 Häusern verbrannten 599. 79 Menschen starben. Der materielle Schaden wurde damals mit 10 Millionen Talern angegeben, nicht eingerechnet die Verluste in Kultur und Wissenschaft die unersätzlich waren. Neben vielen Privatbibliotheken und -Sammlungen verbrannte auch das Rathaus mit seinen wertvollen Archiv und die St. Johanniskirche mit der neuerbauten Gottfried- Silbermann- Orgel. Die "Brandstellenkarte" von 1757 zeigt flächenmäßig das ganze Ausmaß der Zerstörung. Viele Menschen zeigten sich mit den geplagten Zittauern solidarisch, aus vielen Teilen der deutschen Länder kamen Geldspenden, die den Wiederaufbau der einstmals " die Reiche" genannte Stadt unterstützen halfen.

1750 Anschaffung einer großen "Feuerspritze" mit Windkessel

1741 Neue Feuerordnung für Zittau

1721 Ankauf einer größeren "Feuerspritze" aus Breslau
Sie wurde dem sächsischen König August dem Starken während seiner Reise nach Polen vorgeführt und Zittau empfing viel Lob dafür. Diese Spritze wurde zur Belustigung vor einer größeren Volksmenge ausprobiert, wobei der Strahl fast die Höhe des Rathausturmes erreichte.

1702 Anordnung zur Prüfung von Feueressen
Sie sollte durch Zimmerleute und Mauerer erfolgen und wurde unter Aufsicht von 12 "Feuerherren" gestellt.

1701 Revidierung von Leitern und Sturmfässern in der Stadt

1697 Vorbildliche neue Feuerordnung für Zittau
Neben der Festlegung von besonderten Handlungsabläufen im Falle eines Feuers für alle Bevölkerungsschichten und Berufsgruppen wird besonders dem vorbeugenden Brandschutz große Aufmerksamkeit gewidmet.

1675 Eine weitere "Feuer- Ordnung " erscheint

1668 Amtsenthebung des Johannistürmer
Er hatte ein Feuer verschlafen. Seine Aufgabe bestand darin, bei Brandausbruch Sturm zu läuten und die rote Feuerfahne, die die Richtung des Brandplatzes anzeigte, herauszuhängen. Nachts schwenkte er mit der Laterne in diese Richtung. Es gab auch Zeiten, da der Johannistürmer dadurch kontrolliert wurde, daß ihn der Nachtwächter viertelstündlich von den Gassen her anrief. Der Ruf des Türmers bzw. Nachtwächter lautete seit altersher
" Bewahrt das Feuer und das Licht !"
Als Lautsprecher besaß der Türmer außerdem ein blechernes Sprachrohr.

1666 Anschaffung einer Feuerspritze aus Breslau
Dazu zählten zunächst das Rathaus, der Marstall,. beide Johannistürme, die Klosterkirche, der Bautzner Torturm sowie der Hefterbau,

1624 Hinrichtung der Brandstifter von 1608
Nach dem der Fahrlässigkeit verdächtige Bürger Christoph Scholand bereits 16 Jahre lang der Stadt verwiesen worden war, gaben unter der Folter zwei Räuber zu, die Stadt Zittau im Auftrag des Adligen Siegmund von Schwanitz auf Gerlachsheim 1608 angezündet zu haben. Der Anlaß war die nicht Gewährung eines lächerlichen Kredites für ein viertel Bier. Einer der Brandstifter beging im Gefängnis Selbstmord der andere wurde mit glühenden Zangen gerissen, geschmäucht ( im Rauch erstickt ) und verbrannt. Von Schwanitz hatte man in Bautzen geschleift und geschmäucht.

1618 Dreißigjähriger Krieg
Die "Mordbrennerei" gehörte zur Tagesordnung dieser drei Jahrzehnte. Durch Brandstiftungen sollten Spuren von Plünderungen beseitigt und dem jeweiligen Feind nichts übrig gelassen werden. Auch aus kriegstaktischen Gründen wurden ganze Städte und Dörfer niedergebrannt. In Zittau richteten kaiserliche Truppen 1632 und 1634 größere Schäden an. 1643 zerstörten sie auch die Kreuzkirche.

1598 Schrecklicher Stadtbrand am 7. Juni
Er brach gegen Mittag bei Christoph Scholand zuerst auf der Neustadt aus und vernichtete fast Dreiviertel der Häuser Zittaus mit den Vorstädten. PESCHECK schreibt: "Bald brannte es auch an anderen Orten und rettungslos ginng der südöstliche Teil der Stadt (Neustadt, Büttnergasse, Spürgasse, Fleischergasse ) und der Markt in Flammen auf. Die Dächer waren eben sehr dürr, die Löschgeräte nicht in Ordnung, die Wasservorräte nicht ausreichend, zumal die Brunnenhäuser mit verbrannten. Man konnte auch nicht gleich anfangs Sturm läuten, weil der Glockenstrang zerriß... Auch der Rathausturm stürtzte nieder und zerschlug Rathsstube und Kanzlei, drei Menschen verbrannten, zwei wurden vom Giebel erschlagen ". Kaiserliche Steuererlässe sowie viele Geldspenden halfen, daß noch vor dem Winter 350 der 500 zerstöreten Häuser "unter Dach" kamen

1594 Wasserleitungsbau vom Kummersberg
Damit wurden die Häuser des Bautzner Viertels mit fließendem Wasser versorgt. Vorher waren bereits 1481 und 1532 ( " Olbersdorfer Wasser" ) sowie 1544 ( Goldbach Hartau ) hölzerne Wasserleitungen in die Stadt gelegt worden, später ( 1599 und 1648 ) vom Eckartsberg. Für das hereingeleitete Wasser hatte mann Bütten oder Tröge aus Stein auf gestellt, später wurden sie durch hölzerne Röhrkästen ersetzt. An deren Stelle errichtete man dann oft größere, steinerene "Wasserbassins", aus denen sich durch vielfältigen Schmuck Sandsteinbrunnen entwickelten. Die meisten Röhrbütten standen auf der Neustadt, auf der Hintergasse (Lindenstraße) und auf dem Markt. Andere befanden sich auf den Gassen an den vier Stadttoren und zwei Pforten sowie auf kleineren Plätzen, wie z.B. Topfmarkt (Klosterplatz), Mandauer Berg oder Badergasse ("Insel"). Zur Wartung und Beaufsichtigung der Bütten bestellte der Stadtrat sogenannte "Röhrmeister", die u.a. darauf achten mußten, daß ständig Löschwasser vorhanden war.

1589 Große Feuersnot am 5. August
Durch Fahrlässigkeit brach bei Paul Fritsche auf der Hirtengasse Feuer aus, welches 153 Wohnhäuser zerstörte und 12 Menschen das Leben kostete. Fritsches Brandstätte durfte zur Strafe nicht wieder aufgebaut werden.

1567 Erste gedruckte Feuerordnung
Nachdem 1566 in der Fleischergasse 7 Häuser abbrannten und dabei zwei Frauen ums Leben kamen soll die Zittauer Feuerordnung unter Verwendung von Erkenntnissen aus Dreden und Leipzig überarbeitet worden sein. Bis zum Zeitpunkt dieser Ausstellung ist jedoch der genaue Wortlaut nicht bekannt, vermutlich ist sie nicht erhalten geblieben. PESCHECK gibt nur an daß "jährlich zwei Mal Visitationen" angeordnet werden.

1526 Brandstiftung
Das Feuer erfaßte 27 Giebel das Frauentor und viele andere Gebäude der Stadt.

1473 " Schreckliche Feuersnot " am 22. Juli
Sie wurde ausgelößt durch unvernünftiges Feuern eines Dienstmädchens beim Fleischer Oswald Just auf der Neustadt, der früheren Hofstatt ( heute neuerbaute "Parkresidenz"). Es verbannte ein großer Teil der Stadt zwischen dem Franziskanerkloster ( heute Museum ) und dem Frauentor, außerdem das Dach der Kreuzkirche und die Frauenkirche. Selbst das Getreide auf den Feldern bis Eckartsberg soll ein Raub der Flammen geworden sein.

1455 Brand im Weberviertel ( Juni )
Er erfaße einige Gassen, den Webertorturm und die Dächer der Bastei und vernichtete sogar Häuser vor der Stadtmauer.

1422 Feuer in der Webergasse ( 15. Juli )
Das Feuer dehnte sich über das gesamte Weberviertel aus, außerdem verbrannte das Dach der Johanniskirche, der Turm des Kreuzhofes, eine Schule und andere Gebäude.

1375 Vermutlich erste Röhrenwasserleitung aus dem Gebirge

1372 Stadtbrand in der "Kreuzwoche" ( 4. Mai )
Nach 13 Jahren verbrannte Zittau schon wieder und "nam unczelichen schaden beide an steynen und an hulczin husirn, grosir den vormalz von Keynem vure ( Feuer ) gescheen war". ( nach Guben )

1360 Erste Hausbesichtigung durch "Feuerpolizei"
Schwerpunkte bildeten vor allem die Brauhäuser der Stadt und Pichhütten der Böttcher.

1359 Erster großer Stadtbrand am 3. April
Nur ein reichliches Jahrhundert bestand die Stadt so. wie sie unter König Ottokar II. angelegt worden war. Die hölzernen Bebauungen waren völlig abgebrannt. Kaiser Karl IV. gebot, man solle statts Holz zukünftig " in Stein " bauen. Außerdem erhielt Zittau vom Landesherren für drei Jahre Steuererlass um die Schäden möglichst bald beheben zu können.

1238 Erstmalige Urkundliche Erwähnung von Zittau
Die ersten Häuser wurden mit Holz und Lehm errichtet, mit Stroh oder Holzschindeln gedeckt und besaßen offene Kamine.
Zwischen den Gebäuden lagerten leicht brennbare Materialien.
Die engen winkligen Gassen und unzureichende Löscheinrichtungen begünstigten die Entstehung großer Feuersbrünste.

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